Muss ein „Aus“ das Ende sein?
27.02.2008-02.05.2008-bis jetzt drei Teile

Dis-/Claimer: Alles MEINE!!!! (Außer das Geld, was ich nicht damit verdiene. Das gehört euch.! )

“Streuner He Streuner aufstehen.“ Nö, ich will nicht und ziehe mir demonstrativ die Decke über den Kopf. “Na los nun komm schon. Heut ist doch dein Geburtstag.“ Na toll. Das Übel auch noch. “Nein!“, doch er hat mir schon die Decke entzogen. “Büddee. Ich will doch mit dir mein Geburtstagsgeschenk genießen.“
Stimmt.
Und welcher Trottel hatte bitte, den Einfall, dass es heute VORMITTAG sein soll?
Ja, ich weiß.
Der Trottel war ich. Aber mano…  Ich will nicht. Ich will diesen ganzen Tag nicht.
Außer vielleicht das mit dir, aber das darfst du nicht wissen.
“Du willst das gar nicht oder?“ Viel leiser setzt du ein “Wusst ich es doch.“ dran, bevor du in dein Zimmer rennst.
Scheiße, ich habe wieder alles versaut.
Schnell springe ich aus meinem Bett und renne dir hinterher.
Dort liegst du und weinst.
Anscheinend hast du dich auch darauf gefreut und ich habe dich jetzt wieder verletzt. Wieder mal.
Ich gehe zu dir hin und streiche dir über deinen Kopf.
“He Riki. Es tut mir leid. Ich freue mich doch auch darauf. Es war nur…die Angst davor, dass ich dich wieder verletze. ... Das habe ich ja jetzt schon super geschafft.“ Ich flüstere noch ein leises “Es tut mir leid.“, dann drehe mich um und will aus deinem Zimmer hinausgehen. Ich komme nicht weit, bis du mich leise rufst. Fragend drehe ich mich zu dir um. Du siehst mich bloß bittend an und streckst dann deine Hand nach mir aus. “Bleib bitte hier. Lass mich nicht allein.“
“Ich lass dich nie allein.“ Langsam gehe ich auf dich zu, bleibe dann vor dir stehen und kauere mich vor dein Bett um in deine Augen zu sehen.

“Bist du zurzeit mit jemanden zusammen?“
“Was?“ Erstaunt und erschrocken darüber, das du mich so was fragst zucke ich ein Stück zurück. “Nein.“, krächze ich nach einer Weile, wo wir uns einfach nur angesehen haben. “Wieso?“ Ertappt. Panisch weitest du deine Augen, nur um sie kurz darauf von mir abzuwenden.
Solltest du etwa auch so für mich empfinden wie ich für dich?
Nein.
Unmöglich.
Nicht nachdem, was ich dir angetan habe.
Oder doch?
Hast du mir verziehen?
Ist das Möglich?
“Darf ich?“ und deute wage auf dein Bett. Wie selbstverständlich rückst du etwas zu Seite.

Schüchtern liege ich nun neben dir.
Du getraust dich kaum dich zu bewegen. Genauso wie ich.
Wie zwei Eiskunstläufer auf einem See, die keine falsche Bewegung machen wollen, damit das Eis nicht bricht.
Obwohl das nicht schlecht währe. Also in unserem Fall.
Nicht das wir überhaupt nicht mehr miteinander klarkommen oder uns nur aus dem Weg gehen. Nein. Wir sprechen einfach nicht drüber. Du schweigst dich aus. Lässt mich nicht mehr an dich ran.
Natürlich verständlich.
Nachdem was ich dir angetan habe, aber … ich vermisse dich.

Ich sollte gehen.
Vielleicht sollte ich doch ausziehen.
Vielleicht wird es dann besser.
Meine Gefühle und unsere Beziehung zueinander.
Vielleicht wird es wieder.
Gibt es noch Hoffnung?
Kann man das verzeihen?

Schwerfällig erhebe ich mich. Am liebsten würde ich noch liegen bleiben.
Selbst nur dein Geruch und das Wissen, dass du in meiner Nähe bist, gibt mir eine innere Ruhe, die ich nirgendwo sonst fühle und bekomme.
“Wo willst du hin?“ Fragend und anklagend?
 Nein, das kann nicht sein. Warum solltest du sauer darüber sein, dass ich aus deinem Bett verschwinde.
“Wo Willst Du Hin?“ Doch. Du bist sauer. “Ich-Ich wollte ins Bad. Will-Willst du mitkommen?“ Oh Nein. Ich habe die einzige Frage gestellt, die wieder alles versauen kann.
Du wirst mich hassen. Wie konnte ich nur?
Wir haben uns doch getrennt. Schon seit vier Monaten. Warum stelle ich dir dann noch solch eine Frage? Ich bin wirklich total blöd. “Entschuldige. Es war ni…“ Doch du hast dich aufgerichtet und hältst mir jetzt den Mund zu. “Du sollst nicht immer so einen Müll lurksen.
Ihr sollt euch doch sonst auch immer alles nehmen, was ihr wollt. Ohne zu fragen. Ohne auf die Konsequenzen zu achten.“
“Ets quat mizt lht.“ Ich weiß nicht, ob du das jetzt verstanden hat, aber ich glaube nicht. Nimm doch deinen Finger weg und lass mich dir sagen, wie leid es mir tut. Jetzt, wo du anscheinend mit mir darüber reden willst.
“Sccchhhhht. Es ist ok.“ Nein nichts ist ok. Warum verstehst du denn nicht, wie schuldig ich mich fühle. Lass mich doch wenigstens sagen, dass es mir Leid tut.
Siehst du nicht wie ich mich quäle?
Du hast doch früher immer gewusst, wenn mich was belastet und hast erraten, was es ist.
Tust du es immer noch?
Weißt du es?
Weißt du wie ich mich fühle?
Wie schuldig.
Wie sehr ich mich selbst dafür verachte.
Mich dafür verachte, dass ich dir das angetan habe.
Das ich mich nicht im Griff hatte.
Das ich das, was mir am Meisten bedeutet, verletze.
Das ich dich verletzt habe.
Ausgerechnet dich.
Was wäre gewesen, wenn ich…“Hör auf!“ Erstaunt schrecke ich aus meinen Gedanken auf.
Kannst du etwa Gedanken lesen oder hast du es erahnen können?
“Höre auf. Mach dir nicht so viele Gedanken.“
Du-Ich-Woher?
Es ist zwar nur eine Legende, aber könnte diese eine Stelle davon wahr sein?
Das ihr mit euren Liebsten verbunden seit?
Aber die Legende geht weiter. Da heißt es, das geht nur, wenn es euer Seelenverwandter ist. Und das kann ich bestimmt nicht sein.
Wir sollen so etwas ja gar nicht besitzen.
Dann können auch unsere Seelen nicht miteinander verbunden sein.
Wo nichts ist, kann auch keine Verbindung bestehen. Ist doch logisch oder?
Wo nichts zum verbinden da ist, kann auch nichts verbunden werden.
Außerdem, müsstest du mich dazu bestimmt lieben und das ist so gut wie unmöglich. Leider. Oder doch?
Du siehst mich schon wieder so wissend an. Ob du doch meine Gedanken lesen kannst?
Normalerweise sollte ich dies ja bei dir auch können, aber ich habe es noch nie getan.
Ich wollte es einfach nie.
Ob ich in deinen Kopf eindringen sollte, um dir so zu sagen, was ich sagen will?
Nein.
Ich habe dich einmal verletzt, da muss ich nicht auch noch in deine Privatsphäre eindringen und dich nochmals verletzen.
“Hast du schon mal meine Gedanken gelesen?“ Du machst mir angst. Woher wusstest du jetzt schon wieder, dass ich daran gedacht habe?
“Wietzo?“
“Nur so.“ Heee? Einfach so???? Und das soll ich so hinnehmen und dir sagen, ob ich es schon mal getan habe oder nicht? “Bitte. Es ist wichtig für mich.“ Ok da dann. Ich schüttle leicht den Kopf und sehe dir dabei fest in die Augen.
Reden will und könnte ich nicht, da dein Finger immer noch auf meinen Lippen lag und diese verschlossen hat.
Du sollst es doch verstehen.
Wieder kehren deine Finger auf meine Lippen zurück. Schade. Ich hatte schon gehofft, dass sie nun, da sie nach der Kopf-schüttel-Aktion verrutscht sind, auch von meinen Lippen bleiben.
Ich darf also nicht reden, aber du willst Antworten und ich darf dir im Gegenzug dazu keine stellen. Gemeinheit.
Ich weiß, wie ich dich aus der Fassung bringen könnte.
Schon öffne ich meine Lippen etwas. Soweit, dass meine Zunge hindurchpasst, aber deine Finger immer noch so günstig liegen.
Nein! Rufe ich mich selbst zu Ordnung.
Du bist nicht mehr mit ihm zusammen.
Wenn er sich jetzt wieder völlig vor mir zurückziehen würde, würde ich das nicht noch mal überstehen. Das würde ich nicht verkraften.
Dich zu sehen, aber zu wissen, dass ich nur Luft für dich bin.
Das tat so weh, aber ich hatte es mir ja selber zuzuschreiben. Es war meine Schuld, dass du…
“Hör auf.“ Meinst du jetzt mein eingeschlafenes Vorhaben mit der Zunge oder meine Gedanken?
Falls du sie liest. Sie lesen kannst. Es tust oder was auch immer.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass es beides ist.

Diese plötzliche Leere in meinem Kopf macht mir genauso zu schaffen, wie die Gedanken vorher.
Nur eins weiß ich nun mit Sicherheit.
Ich liebe dich.
Und diese Liebe ist genauso aussichtslos, wie sie vorher schon war.
Das wir trotzdem zusammengekommen sind, ist schon erstaunlich.
Ob ich hoffen kann, dass ich noch einmal so viel Glück haben werde?
Ich glaube es nicht.
Aber hoffen kann ja nie schaden.

++++++++
Hehe. Erratet ihr, worum es hier geht???
            Würde mich freuen, wenn ihr eure Gedanken dazu einfach niederschreibt. Egal in welcher Reihenfolge oder
             wie ihr die Sache seht.
             Bitte, dann schreib ich auch weiter. (Hab zwar noch einiges, aber das kommt erst, wenn ich erfahren hab, was
               ihr über die Zwei denkt….-Was sie sind und soo….)

Meine Widmung und mein Dank geht diesmal an Alarik V.-Vielen Dank für die Inspiration.



Eh! Ihr seid gemein…oder ich zu leicht zu durchschauen…

+~+~+~ +~+

Ich bleibe mal so heilwegs bei der offiziellen Version.
Achja. Ich bringe einiges an Legenden durcheinander, da ich mich noch nicht entschieden habe, ob Riki nun ein Schlammblut (Mischling von verschiedenen Arten oder besser Rassen) sein soll oder ein reines Wesen.

Den nächsten Teil widme ich dir Romy. Auch wenn ich nicht glaube, dass du dich je hierher verirren wirst.
Danke für alles, was du für mich tust. Du immer für mich da bist und mir hilfst, egal wie blöd meine Fragen sind und scheinen.  Vielleicht verstehst  du mich dann etwas besser. Ich denke mal, du kennst den Grund dafür, das ich das hier schreibe….

“Kommst du?“ He? Nun bin ich vollkommen verwirrt. Du stehst an der Tür und hältst mir einladend die Hand hin. Das glaube ich nicht. Das kann nicht sein.
Nein doch nicht, denn schon sagst du mir, dass ich mich endlich duschen gehen und dann in die Küche zum Frühstück kommen soll.
Fertig geduscht stehe ich nun nur mit einem Handtuch um die Hüften vor dir in der Küche. Der Tisch ist bereits fertig gedeckt. Sogar mit einer Rose.
Aber Moment mal, wo siehst du mir denn hin?
Du blickst auf und wirst augenblicklich rot. Ok. Dann tue ich einfach mal so, als hätte ich nichts davon bemerkt oder das wäre normal.
Ich setzte mich auf meinen Stuhl und dein Blick scheint schon wieder sehr weit unten zu hängen.
Das bilde ich mir bestimmt nur ein. Das was ich getan habe, kann man nicht verzeihen.
Mein blick wandert zu deinem Hals. Genau an die Stelle, wo ich vor knapp vier Monaten meine Zähne in deinen Hals geschlagen habe.
Nein. Ich habe kein verlangen es wieder zu tun. Zu sehr habe ich für diese unbedachte Handlung gebüßt. Es tut mir so leid.
Was würde ich nicht tun, damit es wieder so wie davor, zwischen uns ist.
Ich vermisse dich einfach so sehr. Dein Atem, wenn du neben mir liegst. Deine Wärme, wenn du mich im Arm hältst. Dein Lachen. Deine funkelnden Augen, wenn sie vor Freude leuchten. Die Ruhe, die du ausstrahlst, wenn du in meiner Nähe bist. Mein Gewissen, was mir sagt, was richtig ist und was nicht.
Du bist einfach du.
Und ich brauche dich, wie die Fische das Wasser.
Ohne dich ist mein Leben so sinnlos.
Nichts macht mehr spaß.
Das Leben ist grau und kalt.
Was ist das Leben wert, wenn man keinen Grund mehr zum Leben hat?
Was soll ich mit einem Leben anfangen, was ich nicht haben will?
Ich sollte aufhören zu grübeln und mich dem Problem stellen.
Und was ist das Problem?
Das bin ich!
Ich habe dich verletzt.
Nicht nur körperlich.
Auch das Vertrauen, das du in mich hattest habe ich verraten.
Ich bin der Grund allen Übels.
Ich! Und nur ich.
Ich verdiene dich nicht.
Ich habe dich nie verdient.
Ich bin unrein.
Wie sagtest du immer? Ein gefallener Engel. Düster und gierig, aber dennoch süß.
Ich hatte es nie verstanden, was du damit ausdrücken wolltest.
Jetzt tue ich es.
Schmerzhaft habe ich es gelernt.

+++++++

Ok, das wars erstmal wieder. Nicht viel, aber ich finde, es regt die eigene Fantasie doch etwas an.
- Hat jemand Fragen? Maddl? Laura? War das verständlich?? Zumindest etwas?
                   –Öh, Fragen zu den Legenden, die ich meine oder sind die
                        klar?


+~+~+~ +~+

Jetzt ist mal Riki dran…
zur Info, dat it mehr oder wenscher en Rückblick
-> ACHTUNG: Zeitformenwechsel

Erinnerst du dich noch, als wir zusammengezogen sind?
Die ganzen Briefe, die in unserem Briefkasten lagen?
Es waren nicht nur Anmeldungen für irgendwelchen Scheiß, sondern auch Rechnungen, Werbung und auch mal `normale´ Briefe darunter.

Zwei von drei Briefen sind an mich adressiert. Ist ja auch nicht schwer das herauszufinden.
Wie man mich nennt, weiß ich ja, aber den Empfänger des anderen Briefes, kann ich nicht lesen.
Minutenlang starre ich auf den Brief und versuche den `Namen´ auszusprechen.
“Was hast du denn? Kannst du was nicht lesen?“
“Hmm, na ja also, … ich buchstabiere es dir mal. S-T-R-E-V und ein R mit so nem komischen Haken drüber. Wie spricht man das den aus?“ … “Ist bestimmt verkehrt gelandet.“, meine ich zu dir, als keine Reaktion von dir erfolgt. Meinen Blick vom Brief lösend, sehe ich dich blass im Türrahmen stehen. Du scheinst dich sogar daran festzuhalten. Deine Lippen formen Worte, doch kein Ton dringt über deine Lippen.
“Da-da…“ Ich gehe näher auf dich zu.
Was ist nur los mit dir?
Du zitterst, du schlotterst vor Angst. Was bereitet dir solche Furcht, dass du deine Augen weit aufgerissen hast? So habe ich dich ja noch nie erlebt.
Du bist sonst immer der Starke von uns beiden, lässt dich sonst nie aus der Ruhe bringen.

“Streuner? Was ist?“
“Strevür“
“Was???“
“Man spricht es Strevür aus. Die letzten beiden Buchstaben werden zu `vür´ … so … so schreibt man mich. … So nennt mich … so nennen mich meine Eltern und Verwandten. Keiner sonst. … Woher wissen die…“ Dich scheint es wirklich arg mitzunehmen. Ich lasse alles aus meinen Händen fallen und eile auf dich zu.
Du bist ja ganz kalt. “Komm, ich mache dir einen Tee.“ Willenlos lässt du dich von mir in die Küche ziehen.
Apathisch bleibst du dort stehen, wo ich dich losgelassen habe um Wasser aufzusetzen.
“Setz dich doch. Du kippst doch gleich um. … Komm Streuner setz dich.“ Kaum sitzt du, drücke ich dir auch schon eine Tasse Tee in die Hand. “Trink den bitte, dann geht es dir besser.“ Ich drücke dir noch einen Kuss auf die Schläfe, dann gehe ich die Post vom Flurboden aufsammeln.

Du sitzt total betrübt am Küchentisch und spielst mit der Tasse anstatt zu trinken.
“Schatz, was ist denn? Ist es so schlimm, dass deine Familie dir einen Brief geschrieben hat?“ Nun siehst du auf zu mir. Deine Augen sind immer noch riesengroß. Sie spiegeln deine ganze Angst wieder, die du im Moment zu empfinden scheinst.
Es schmerzt mich sie so zu sehen.
Kalt: Ja.
Eiskalt: Ja, ok.
Voller Liebe: Viel besser.
Voller Furcht: Nein! *wegrenn will*
“Ich habe niemanden gesagt, dass ich mit dir zusammen hier her ziehe. Niemanden.“
“Ooh.“, das erklärt zumindest, warum du geschockt bist, doch warum hast du solche Angst?
“Riki sei bitte vorsichtig und wachsam. Ich…Ich will nicht, dass dir etwas zustößt… Bitte. Ich will nicht, dass sie dir etwas antun.“
Was meint er damit? Warum sollte mir seine Familie (?) etwas antun wollen?
Ich verstehe dich gerade nicht, aber dir scheint es total wichtig zu sein.
So wichtig, dass du angst hast.
Kann es sein, dass die Angst, die ich gerade in deinen Augen sehe, nicht die Angst um dich selbst ist, sondern die Furcht, dass man mir etwas tut? Das man mich verletzt.
“Riki, ich will nicht, dass sie dich wegen mir verletzen. Ich möchte nicht, dass du verletzt wirst. Nie wegen mir und hoffentlich nie durch mich. … Nie. …“


++++++++
Tja, das wars. Ich denke mal, jetzt ist es zu verstehen, warum Streuner sich solche Vorwürfe gemacht hat, dass er Riki gebissen hat.


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